Linke Kerle – Eine Tüpologie

Pini Tastic | Emma Teriell

Linke Kerle – Eine Tüpologie

Finde deinen Tüpen … und töte ihn!

ca. 50 Seiten | 0 €

Ursprünglich für Januar 2020 geplant, leider verzögert sich das Veröffentlichungsdatum auf unbestimmte Zeit, wir halten euch aber auf dem Laufenden!

Als Blog hat sie angefangen, nun erscheint sie als Buch: die „Linke Kerle“-Tüpologie. Seit März 2018 wird jeden Montag ein neuer Tüp veröffentlicht… für einen ganz langsamen Einstieg in das Thema toxisch-männliches Verhalten in der linksradikalen Szene. Ab nächstem Jahr findest du sie alle gesammelt in einem Buch; angereichert um tüpische Szenen mit ausgewählten Tüpen, die von den Autorinnen heimlich aufgezeichnet wurden!

Wer kennt sie nicht, all diese linken Tüpen, die sich mackernd in die erste Reihe einer feministischen Demo stellen, um sich dann schützend vor die Frauen in der Demo zu werfen, wenn sie der Meinung sind, fräulein sei in Nöten. Die alles besser wissen, nur weil sie meinen, Adorno verstanden zu haben und die „hysterisches“ Verhalten nicht abkönnen. Es gibt noch viel zu tun in der Radikalen Linken, wenn es um toxisch-männliche Verhaltensweisen und Sexismus geht. Doch das ist manchmal ganz schön anstrengend. Dieses Buch vermag da Abhilfe zu schaffen. Über 30 verschiedene Tüpen tüpischen linken toxisch-männlichen Verhaltens wurden hier gesammelt; destilliert aus schmerzlichen Erfahrungen. Ob „Der Faulpelz“, „der väterliche Beschützer“ oder „der Poly-Amor“: toxisch-männliches Verhalten hat viele Gesichter. Und ab jetzt können wir herzlich über sie lachen. Oder auch uns selbst kritisch darin reflektieren.

Über die Autor*innen

Pini Tastic ist ein pseudokreativer feministischer Queerkopf. Sie zeichnet gerne in ihrer Freizeit, ihrer Arbeitszeit und überhaupt immer, außer wenn sie gerade keine Lust dazu hat. Dementsprechend hat sie auch die Illustrationen für die „Linken Kerle“ gemacht. Es war für sie mehr als spaßig sämtliche Klischees der linken Szene dort hinein zu packen. Dabei findet sie Klischees eigentlich ziemlich blöd, aber hält sie manchmal für eine gesunde Möglichkeit um ihre Wut über den ein oder anderen Mitmenschen loszuwerden.

Emma Teriell Je mehr Emma sich mit Feminismus und Anarchismus auseinandergesetzt hat, desto mehr ist sie zur feministischen Spaßbremse geworden. Denn Sexismus und toxisch-männliche Verhaltensweisen findet sie selten lustig. Zumindest bis die „Linken Kerle“ sie aus ihrem feministischen Trübsal gerissen haben! Wenn sie gerade nicht mit Texten in jeder erdenklichen Form und jedem erdenklichen Arbeitsschritt zu tun hat, versucht sie noch auf andere Art und Weise die Welt zu retten. Sie liebt Comics sehr, kommt aber selbst über das Zeichnen von Strichmännchen nicht hinaus.